Ein kleiner
Ausflug in die Genetik
*Die
Sache mit den rezessiven Genen
Eine rezessive verdeckte Erbanlage kann nur Auftreten, wenn der
Partner es ebenfalls in seinen Genen trägt. Nimmt man sich den
Stammbaum zur Hand, so kann man erkennen oder vermuten ob eine Katze
beispielsweise „chocolate trägt“.
Wenn ein Elternteil chocolate war ist sie sicherer Träger von
chocolate, kommt es in früheren Generationen vor erlangt man die
sichere Bestätigung nur durch eine Verpaarung mit einer Katze die
entweder chocolate ist oder die Erbanlage dafür sicher trägt.
So ist es möglich, eine statistische Wahrscheinlichkeit durch
Stammbaumforschung vorherzusagen. Ist ein Elternteil sicherer Träger
des rezessiven Gens, so liegt die Wahrscheinlichkeit für den
Nachwuchs auch Träger zu sein bei 50%. Ist der sichere Träger ein
Großelternteil, so liegt die Wahrscheinlichkeit bei 25%, bei einem
Urgroßelternteil bei 12,5% usw.
Ist die Mama oder der Papa chocolate, sind die Kitten alle Träger.
Chocolate ist ein rezessives Gen. Es liegt reinerbig vor und wird
dadurch immer weitervererbt.
Schlussendlich muss das aber noch lange nicht bedeuten, dass die
Nachkommen es dann auch immer zeigen. "Alles kann, nichts muss."
Es bleibt weiterhin spannend. Und So kommt es also immer noch darauf
an wie "die WÜRFE(L)" fallen.
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Dominante Gene |
Rezessive Gene |
| |
|
| A |
Agouti |
a |
Non-Agouti |
| B |
Schwarz(Nicht Braun) |
b |
Chocolate |
| |
|
bl |
Cinnamon |
| |
|
blbl |
Fawn |
| D |
Nicht-Verdünnung |
d |
Verdünnung |
| L |
Normalhaar(Kurzhaar) |
l |
Langhaar |
| O+ |
Geschlechtsgebundenes Rot |
o+ |
Normale
Pigmentierung |
| S |
Weißscheckung (SS eng., Ss holl.) |
s |
Nicht Scheckung |
| - |
nicht
bekannt |
|
|
Die Farbgenetik ist eigentlich logisch, einmal
verstanden ist sie gar nicht mehr so schwer ;-) oder wie "die
WÜRFE(L)" fallen
Jedes Gen kann in 2 Formen auftreten: einmal in
der dominanten Form und in der rezessiven (versteckten) Form. Hier
das Beispiel für Verdünnung.
D = Gen für "vollfarbe" (non-dilution) Die
Verteilung der Farbstoffe im Haar ist normal, Vollfarben:
schwarz, rot, chocolate, cinnamon
d = Gen für "verdünnung" (dilution) Die Verteilung der
Farbstoffe im Haar ist unregelmäßig bzw. Sie werden gebündelt
das bewirkt das die Farben aufgehellt erscheinen. Verdünnte
Farben, also blau, creme, lilac und fawn.
Die dominanten Gene - werden durch einen großen
Buchstaben gekennzeichnet (z.B Vollfarbe, non-dilution = D)
Die rezessiven Gene - werden durch den kleinen Buchstaben
gekennzeichnet (z.B Verdünnung, dilution = d).
Alle Gene sind doppelt vorhanden, ausser bei den
Geschlechtsgebundenen Genen, die lasse ich aber aussen vor. Da alle
Gene doppelt sind können nun diese Genpaare verschiedene
Kombinationsmöglichkeiten haben z.B.
DD = reinerbig für vollfarbe (non-dilution)
oder
dd = reinerbig für verdünnung (dilution) oder
Dd = mischerbig, ein Gen für vollfarbe (non-dilution) D und eine
Gen für verdünnung (dilution) d
Die dominanten Gene unterdrücken die rezessiven
Gene, was bedeutet, dass immer nur die dominaten Gene auch zu sehen
sind. Ein Beispiel:
Eine schwarze Katze die Verdünnung trägt hat den Gencode "Dd".
Die rezessiven Gene werden sichtbar/wirksam wenn sie doppelt
vorhanden also reinerbig sind und somit kein dominates Gen vorhanden
ist
Beispiel: Blaue Katze hat den Gencode "dd".
Die Kitten bekommen von jedem Genpaar des Vaters
ein Gen und von jedem Genpaar der Mutter ein Gen. So das sie selbst
wieder ganze Genpaare haben, die dann eben zur hälfte von der Mutter
und vom Vater stammen.
Beispiel: Wir verpaaren eine
vollfarbige Katze (schwarz, die Verdünnung trägt "DD") mit einem
verdünnten Kater (blau, "dd" )
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Verdünnung
z.B. blau
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d
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d
|
|
Vollfarbe
z.B. schwarz
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D
|
Dd
|
Dd
|
|
D
|
Dd
|
Dd
|
so werden die Kitten (100%)
mischerbig für Verdünnung (Dd) sein, da jeweils ein Gen von der
Mutter und ein Gen vom Vater kommt.
Das dominate Gen für die Vollfarbe (D )verdeckt das rezessive Gen
für verdünnte Farbe (d) - so sehen alle Kitten vollfarbig aus,
tragen jedoch verdeckt das "d" was wiederum bedeutet das alle Kitten
blau tragen.
Jetzt werdenn zwei verdünnte Katzen verpaart ( dd)
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Verdünnung
z.B. lilac (dd)
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d
|
d
|
|
Verdünnung
z.B. blau (dd)
|
d
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dd
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dd
|
|
d
|
dd
|
dd
|
sind alle Kitten (100%) reinerbig verdünnt (dd) =
die verdünnten Kitten zeigen auch die verdünnte Farbe, da das
dominante Gen nicht mehr vorhanden ist, das rezessive Gen ist jetzt
doppelt vorhanden. = blau
Werden zwei vollfarbige Katzen (DD)
verpaart
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|
Vollfarbe Farbe
z.B. schwarz (DD)
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D
|
D
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|
Vollfarbe
z.B. schwarz (DD)
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D
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DD
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DD
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|
D
|
DD
|
DD
|
sind alle Kitten (100%) reinerbig vollfarbe (DD) =
schwarz
Wird eine vollfarbige Katze (DD) mit
einer mischerbigen Katze (Dd) verpaart
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|
mischerbig
z.B. schwarz (Dd)
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|
D
|
d
|
|
Vollfarbe
z.B. schwarz (DD)
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D
|
DD
|
Dd
|
|
D
|
DD
|
Dd
|
sind 2 Kitten (50%) reinerbig vollfarbe (DD) =
schwarz
sind 2 Kitten (50%) mischerbig für Verdünnung (Dd). = schwarz,
tragen verdünnung
Werden zwei mischerbige Katzen
verpaart ( Dd)
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|
mischerbig
z.B. schwarz (Dd)
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D
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d
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|
mischerbig
z.B. schwarz (Dd)
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D
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DD
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Dd
|
|
d
|
Dd
|
dd
|
ist 1 Kitten (25%) reinerbig vollfarbe (DD) = schwarz
sind 2 Kitten (50%) mischerbig für Verdünnung (Dd) = schwarz,
tragen verdünnung
ist 1 Kitten (25%) reinerbig verdünnt (dd) = blau
Diese Methode lässt sich nun auf alle Farben und
Farbkombinationen anwenden / Ausnahme Rot
Wenn gesagt wird: "meine schwarze Katze trägt
"lilac" ist das falsch ausgedrückt! Denn lilac ist kein Gen, sondern
eine Genkombination aus verdünnung und chocolate.
Die Katze trägt neben ihrem dominaten und sichtbaren Gen für
vollfarbe (D) und ihrem dominaten und sichtbaren Gen für
Nicht-chocolate (B) auch das rezessive Gen für verdünng (d) und das
rezessive Gen für chocolate (b). Diese schwarze Katze hat also die
Genkombination Dd Bb. Richtig ausgedrückt wäre es also: "meine
schwarze Katze trägt verdünnung und chocolate"
Eine schwarze Katze hat den Gencode (DD BB)
(Vollfarbe, Vollfarbe, nicht-chocolate, nicht-chocolate)
Eine schwarze Katze, die chocolate trägt hat den Gencode (DD Bb)
(Vollfarbe, Vollfarbe, nicht-chocolate, chocolate)
Eine schwarze Katze die chocolate und Verdünnung trägt hat den
Gencode (Dd Bb) (Vollfarbe, Verdünnung, nicht-chocolate, chocolate)
Eine blaue Katze hat den Gencode (dd BB) (Verdünnung, Verdünnung,
nicht-chocolate, nicht-chocolate)
Eine blaue Katze die chocolate trägt hat den Gencode (dd Bb)
(Verdünnung, Verdünnung, nicht-chocolate, chocolate)
Eine chocolate Katze hat den Gencode (DD bb) (Vollfarbe, Vollfarbe,
chocolate, chocolate)
Eine chocolate Katze die Verdünnung trägt hat den Gencode (Dd bb)
(Vollfarbe, Verdünnung, chocolate, chocolate)
Eine lilac Katze hat den Vencode (dd bb) (Verdünnung, Verdünnung,
chocolate, chocolate)
Eine tortie Katze hat den Gencode: XbXr
(Vollfarbe+Rot) ((XB)(Xr)) ((S)(s) ((Dd)( bbl)
Eine rote Katze hat den Gencode: XrXr (Vollfarbe)
Ein roter Kater hat den Gencode: XrY (Vollfarbe)
Wird jetzt diese schwarze Katze die
verdünnung und chocolate trägt (Dd Bb) mit einer blauen Katze die
chocolate trägt (dd Bb) verpaart
| |
reinerbig verdünnt
mischerbig chocolate
z.B. blau (dd Bb)
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d
|
d
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B
|
b
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mischerbig verdünnt
mischerbig chocolate
z.B. schwarz (Dd Bb) |
D
|
B
|
Dd BB
|
Dd Bb
|
|
d
|
B
|
dd BB
|
dd Bb
|
|
D
|
b
|
Dd bB
|
Dd bb
|
|
d
|
b
|
dd bB
|
dd bb
|
sind 8 verschiedene Kombinationen möglich denn
die schwarze Katze kann 4 verschiedene Kombinationen
vererben DB; dB; Db und db
und die blaue Katze kann 2 verschiedene Kombinationen
vererben dB und db
daraus ergeben sich dann:
1 Kitten (12,5%)
Dd BB vollfarbe, verdünnt, nicht chocolate, nicht chocolate
= schwarz, trägt verdünnung
2 Kitten (25%)
(Dd Bb) vollfarbe, verdünnt, nicht chocolate, chocolate
(Dd bB) vollfarbe, verdünnt, chocolate, nicht chocolate
= schwarz, trägt verdünnung, trägt chocolate
1 Kitten (12,5%)
(dd BB) verdünnt, verdünnt, nicht chocolate, nicht chocolate
= blau
2 Kitten (25%)
(dd Bb) verdünnt, verdünnt, nicht chocolate, chocolate
(dd bB) verdünnt, verdünnt, chocolate, nicht chocolate
= blau, trägt chocolate
1 Kitten (12,5%)
(Dd bb) vollfarbe, verdünnt, chocolate, chocolate
= chocolate, trägt verdünnung
1 Kitten (12,5%)
(dd bb) verdünnt, verdünnt, chocolate, chocolate
= lilac
Statistisch würden wir aus dieser Verpaarung 3
blaue, 3 schwarze, 1 chocolate und 1 lilac Kitten bekommen.
Sie können lediglich anhand der % Ausrechnen wie groß die
Wahrscheinlichkeit der Farben ist und was für Farben möglich sind.
Wie viele der Kitten chocolate tragen und wie sich die verdünnung
auswirkt.
25% sind reinerbig schwarz (BB)
50% sind mischerbig (Bb) und
25% sind reinerbig chocolate (bb).
50% sind mischerbig für verdünnung (Dd)
50% sind reinerbig verdünnt (dd).
Die Sache mit dem Rot
Xr oder O = red - Rot Pigment
(Phaeomelanin).
Diese Gen ist geschlechtsgebunden, da es sich auf dem X-Cromosom
befindet, deshalb wirkt es sich bei Katern (XY) und Katzen (XX)
anders aus. Rote Katze = XrXr, roter Kater = XrY, eine tortie Katze
ist XrXb. In Verbindung mit d (Dichte) wird aus Rot creme. Wobei Rot
im eigendlichen Sinne keine Farbe ist nur der Phänotyp (das
Sichtbare) ist rot. Vom Genotyp (Gesammtheit aller Gene) kann die
Katze durchaus BB (schwarz) bb (chocolate)..... sein und in
verbindung mit d (dichte) entsprechend creme aussehen aber gentisch
blau oder lilac sein. Eigendlich überdeckt das Rot nur die Farbe.
Xb oder o = black - schwarz Pigment
(Eumelanin).
Schwarze Katze = XbXb, schwarzer Kater = XbY, eine tortie Katze ist
XrXb. In Verbindung mit d (Verdünnung) entsteht blau bzw. aus der
tortie wird eine blau-creme Katze. Wobei Schwarz im eigendlichen
Sinne keine Farbe ist sondern nur bedeutet "nicht rot" der Phänotyp
(das Sichtbare) ist auch der Genotyp (Gesammtheit aller Gene) also
Xb kann eine BB (schwarz) bb (chocolate).... sein und in Verbindung
mit d (Dichte) entsprechend blau oder lilac.
Y = das Y Cromosome enthält keine
Pigmetinformation
O = rot
o = nicht rot
|
XrXr oder OO oder XOXO |
= |
rote
Kätzin |
| XrY oder Oy oder
XOY |
= |
roter Kater |
| XbXr oder Oo oder
XOX |
= |
tortie Katze =
mischerbig für Rot und nicht rot
|
| XbXb
oder oo |
= |
nicht rote Kätzin
(z.B. schwarz, choclate, lilac ...) |
| XbY oder oy |
= |
nicht roter Kater
(z.B. schwarz, choclate, lilac ...) |
Hier nun einige Verpaarungsbeispiele:
Schwarze Katze (BB) x
fawn Kater (blbl) bzw. cinnamon Kater
(bbl), so werden die Kitten in schwarz fallen.
Trägt die Katze chocolate (Bb), fällt black und
chocolate.
Trägt die Katze Verdünnung (Dd), fällt black und
blue.
Trägt die Katze Verdünnung und chocolate (Dd Bb),
fällt mit dem fawn Kater black, blue, chocolate und lilac und mit
dem cinnamon Kater black und chocolate. Trägt der cinnamon Kater
auch Verdünnung fällt black, blue, chocolate und lilac.
Trägt die Katze cinnamon (Bbl), fälllt black und
cinnamon
Tägt die Katze Verdünnung und cinnamon (Dd Bbl),
fällt mit dem fawn Kater black, blue, cinnamon und fawn und mit dem
cinnamon Kater nur die Vollfarbe also black und cinnamon.
Chocolate Katze (bb) x
chocolate Kater (bb), so werden die Kitten in chocolate
fallen.
Trägt die Katze und der Kater Verdünnung (Dd),
fällt chocolate und lilac.
Trägt die Katze und der Kater cinnamon (bbl),
fällt chocolate und cinnamon.
Tragen beide Elterntiere Verdünnung und cinnamon
(Dd bbl) fällt, fällt chocolate, lilac, cinnamon und fawn.
Cinnamon Katze ( DD bbl) x fawn Kater
( dd blbl), so werden die Kitten in cinnamon fallen.
Trägt die Katze Verdünnung (Dd), fällt cinnamon
und fawn.
So die Statistik. Was am Ende wirklich in der
Wurfkiste liegt bleibt der Natur überlassen. Es ist und bleibt eben
spannend, auch bei all der Rechnerei. Die Natur lässt sich nur
begrenzt in die Karten schauen. Und nun viel Spass beim rechnen.
Mehr Hintergrund zur Genetik
Im folgenden werde ich noch mal versuchen, ein
wenig mehr Licht in das Dunkel der Vererbung bei Katzen zu bringen.
Soll heißen, die Grundlagen ein bisschen besser aufegedröselt. In
ihren Grundlagen weicht die Vererbung bei Katzen natürlich nicht von
der Vererbung bei anderen Lebewesen ab. Danach folgt eine
Aufstellung der für Katzen relevanten und erforschten Erbanlagen mit
ihren Ausprägungen bei der Katze.
Gene, Chromosomen, Genom
Alle unsere Merkmale liegen in unseren
Genen verschlüsselt. Ob wir blonde oder schwarze Haare,
braune oder blaue Augen haben, darüber entscheiden unsere Gene. Die
Gene wiederum liegen in den Chromosomen an einem
ganz bestimmten Genort. Jedes Lebewesen hat eine spezifische Anzahl
von Chromosomen und verwandte Gattungen weisen ähnliche
Chromosomenzahlen auf. Die Katze besitzt 38 Chromosomen, der Mensch
z. B. 46, der Hund dagegen 78.
Alle Chromosomen zusammen ergeben das
Genom. Das Genom entspricht dem Genotyp eines Lebewesens,
also das, was ein Lebewesen an Erbanlagen besitzt. Im Gegensatz dazu
steht der Phänotyp, also das Aussehen eines Lebewesens. Obwohl die
Gene für das Aussehen verantwortlich sind, läßt sich vom Aussehen
nicht auf den Genotyp schließen, denn bei der Vererbung gibt es
einen kleinen Trick: Alle Gene liegen in doppelter Ausführung vor.
In den meisten Fällen kommt aber nur eines der beiden vorhandenen
Gene zur Ausprägung, im besten Fall beeinflussen beide in gleichem
oder unterschiedlichem Maße das Merkmal (intermediärer Erbgang).
Erst durch die Nachkommen eines Lebewesens lassen sich Rückschlüsse
auf den Genotyp ziehen.
Bei der Vereinigung zweier Lebewesen verschmelzen
zwei Zellen miteinander: die Eizelle der Mutter und die
Spermienzelle des Vaters. Jede dieser Zellen enthält einen einfachen
Chromosomensatz, bei der Katze also 19 Chromosomen. Wie diese
Zellen, die man auch Keimzellen oder Gameten nennt, gebildet werden,
kann man in jedem Biologiebuch nachlesen und soll hier nicht weiter
erläutert werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang nur, daß bei
der Bildung der Keimzellen der doppelte Chromosomensatz von 38 auf
einen einfachen Chromosomensatz von 19 Chromosomen reduziert wird.
Welches der beiden doppelt vorliegenden Chromosomen dabei in die
Keimzelle gelangt, ist vom Zufall abhängig. Das Genom der Mutter und
das Genom des Vaters werden also jeweils aufgeteilt und im neu
entstehenden Lebewesen willkürlich neu gemischt. Jede denkbare
Neukombination ist dabei möglich.
Autosomen und Heterosomen
Jedes Chromosom hat wie gesagt ein gleichartiges
Pendant mit denselben Genorten, aber u. U. anderen Genen, also
Erbanlagen. Diese Chromosomen nennt man Autosomen. Eine Ausnahme
bilden die sogenannten Geschlechtschromosome, auch Heterosome
genannt, die für die Ausprägung des Geschlechts verantwortlich sind.
Die Katze weist zwei gleichwertige X-Chromosome auf, der Kater
dagegen ein X- und ein Y-Chromosom. Das Y-Chromosom ist wohl ein
verkrüppeltes X-Chromosom und trägt an vielen Genorten keine Gene,
weshalb bei den durch diese Gene beeinflussten Merkmalen die auf dem
einen X-Chromosom liegenden Gene zum Tragen kommen. Das Y-Chromosom
wird auch als defektes Gen angesehen und eine i. A. höhere
Sterblichkeit bzw. geringere Lebenserwartung männlicher Lebewesen
wird darauf zurückgeführt.
Die Erbanlagen der Katze
Die am besten erforschten Erbanlagen der Katze
beziehen sich auf das Fell: die Fellfarbe, die Haarlänge, die
Haarbeschaffenheit (glatt, rauh, lockig). Darüber hinaus weiß man
auch um die Weitergabe von Gendefekten, Mehrzehigkeit etwa, oder
Schwanzlosigkeit, Knickschwanz oder Taubheit. Interessieren soll uns
hier v. a. die Fellfarbe und die Haarlänge.
Die Haarlänge
Das Gen für die Haarlänge liegt am sogenannten
L-Genort (L-Genlocus). Es gibt zwei verschiedene Allele (als Allele
bezeichnet man die sich entsprechenden Gene, auch homologe Gene
genannt, auf den Partnerchromosomen) dieses Gens: Kurzhaar und
Langhaar. Das Normalhaar der Katze, also das Haar, das bei den Wild
formen vorkommen, ist das Kurzhaar. Es ist wie die meisten
Wildformen dominant gegenüber der Mutation, dem Langhaar. Dominant
bedeutet, daß das durch dieses Gen hervorgerufene Merkmal zur
Ausprägung kommt, auch wenn das homologe Gen eigentlich ein anderes
Merkmal hervorrufen möchte. Das Gen, dessen Merkmal nicht im
Phänotyp sichtbar wird, bezeichnet man als rezessiv. In der Sprache
der Genetik wird ein dominantes Allel mit einem Großbuchstaben, ein
rezessives Allel mit einem Klein buchstaben bezeichnet. Das
Normalgen, also die Wildform, bekommt dazu manchmal noch ein "+".
Welcher Buchstabe für ein Gen verwendet wird, entscheidet zumeist
das Merkmal, das durch das Gen hervorgerufen wird, im Falle der
Haarlänge ist das L+ (für englisch longhair).
Dominant-rezessive Erbgänge sind die einfachsten
Erbgänge in der Genetik, aber auch die seltensten. Fast immer sind
mehrere Gene an der Ausprägung eines Merkmals beteiligt, und fast
nie wird das rezessive Gen vollständig ausgeschaltet. Es kommt also
meistens zu Zwischenformen, die der dominanten Form mehr oder minder
gleichen. So auch bei der Haarlänge. Kreuzt man ein reinerbig
langhaariges mit einem reinerbig kurzhaarigen Tier (reinerbig =
beide Allele tragen dasselbe Merkmal), entstehen zunächst einmal
kurzhaarige Tiere mit einem etwas flauschigerem Fell. Erst wenn man
diese Nachkommen wieder unter einander kreuzt, entstehen neben
langhaarigen und kurzhaarigen Tieren auch halb langhaarige Tiere.
Eine entscheidende Rolle spielt dabei auch, welcher Kurzhaar typ der
Erstkreuzung mit Langhaar zugrunde lag. Daneben üben auch
verschiedene rezessive Polygene einen Einfluß aus.
Hier soll aber die Feststellung genügen, daß
Kurzhaar dominant gegenüber Langhaar ist, und das ein kurzhaariges
Tier zwei mögliche Genotypen aufweisen kann: L+l oder LL. Ein
langhaariges Tier dagegen weist im Genotyp immer ll auf.
Die Fellfarben
Alle bekannten Fellfarben der Katze lassen sich in
zwei Grundfarben einteilen:
| 1. Die Katze ist rot |
2. Die Katze ist un-rot |
Ist die Katze un-rot, i. e. trägt sie die Anlage
für Rot nicht, kommt das eigentliche Farbgen zum Tragen. Das Gen für
Rot (O für Orange) liegt auf dem X-Chromosom. Da der Kater im
Normalfall nur ein X-Chromosom besitzt, folgt daraus automatisch,
daß ein Kater nur entweder rot oder nicht rot sein kann, während
eine Katze auf dem einen X-Chromosom Rot und auf dem anderen Un-rot
tragen kann. Sie ist dann eine Schildpatt oder Tortie-Katze.
Schematisch wird diese Tatsache folgendermaßen
dargestellt:
| roter Kater |
xoy |
| un-roter Kater |
xy |
| rote Katze |
xoxo |
| un-rote Katze |
xx |
| tortie Katze |
xox |
Das Farbgen am B-Genlocus
Die Farbe, die gezeigt wird, wenn die Erbanlage
für Un-rot vorhanden ist, liegt am B-Genlocus. Das B steht für
Schwarz (engl. Black) und es weist drei Allele auf: B, b, b1. B
steht für Schwarz, b für chocolate und b1 für cinnamon. Dabei ist B
dominant über b, und b dominant über b1. Folgende Kombinationen
dieser Allele sind möglich:
| Genkombination |
Fellfarbe |
| BB |
reinerbig schwarz (bei OKH: ebony, bei
Aby und Somali: wildfarben = ruddy) |
| Bb |
schwarz, trägt chocolate |
| Bb1 |
schwarz, trägt cinnamon |
| bb |
reinerbig chocolate (bei OKH: Havanna) |
| bb1 |
chocolate, trägt cinnamon |
| b1b1 |
reinerbig cinnamon (bei Abys und Somalis:
sorrel) |
Der A-Genlocus
Das Gen am A-Genort sorgt dafür, daß jedes
einzelne Haar der Katze schwarz, gelb, schwarz gebändert erscheint.
Diese Wildfärbung dient als Tarnung in einer natürlichen Umgebung.
Sie wird Agouti (A+) oder Ticking genannt. Die Veränderung des
Agouti-Gens in das rezessive Allel für Nicht-Wildfärbung sorgt für
eine dunkle Pigmentierung der hellen Haarzonen, wodurch das ganze
Fell gleichmäßig gefärbt erscheint. Da das non-agouti-Gen rezessiv
ist, kommt es natürlich nur bei Reinerbigkeit (aa) zur Ausprägung.
Es wirkt dann epistatisch gegenüber den Genen am T-Genort (t=Tabby).
Daraus folgt auch, daß jede Katze genetisch eine Tabby-Katze ist. Ob
das Tabby, also das Zeichnungsmuster, gezeigt wird, liegt an den
Genen am A-Genort. Liegt a a vor, ist die Katze einfarbig.
Einzige Ausnahme bilden Tiere mit xo, also Tiere
mit roter Farbe, da O epistatisch gegenüber aa ist. Rote Tiere
zeigen folglich immer ein Zeichnungsmuster (Geisterzeichnung). Durch
Selektion lassen sich verhältnismäßig einfarbige rote Tiere
erhalten.
Katzen, bei denen das Agouti-Gen reinerbig
vorkommt (AA), zeigen ein besonders ausgeprägtes Zeichnungsmuster.
Der T-Genlocus
Die Gene am T-Genort bestimmen, welcher Art das
Zeichnungsmuster ist. Es gibt 3 Allele:
| Ta |
ticked tabby (auch Abessiniertabby
genannt) |
| T |
mackerel tabby |
| tb |
classic tabby |
ticked tabby entstand nicht durch Mutation sondern
durch Auslese und liegt meist in reinerbiger Form vor. Es ist
dominant über mackerel und classic tabby, und mackerel tabby ist
dominant über classic tabby.
Für die Enstehung von spotted tabby gibt es
verschiedene Theorien. Es könnte sein, daß es aus mackerel tabby
hervorgeht, wobei weitere Polygene, vor allem ein sogenannter
pattern modifier (pmf), für die Auflösung der Streifen in einzelne
Punkte sorgen.
Eine andere Erklärung besagt, daß eine Katze, bei
der neben mackerel oder classic tabby auch noch Abessiniertabby
vorliegt, und die darüber hinaus Mischerbigkeit für Agouti (Aa)
aufweist, verschiedenartige Tupfen ausbildet. Nur wenn Agouti in
reinerbiger Form vorkommt, kann Ta normal über T oder tb dominieren.
Der D-Genlocus
Am D-Genort befindet sich das Gen, daß für eine
Aufhellung, also Verdünnung (engl. dilution) der Grundfarbe sorgt.
Es verändert die Beschaffenheit des Pigments in den Haarzellen,
wodurch das Haar pastellfarben erscheint. Es gibt zwei Allele:
| D |
Keine Verdünnung |
| d |
Verdünnung |
Das Gen für Normalfarbe ist dominant gegenüber dem
Gen für Verdünnung. Liegt Verdünnung in reinerbiger Form vor, wird
Schwarz zu Blau, Chocolate zu Lilac, Cinnamon zu Fawn und Rot zu
Creme.
I-Genlocus
Am I-Genort liegt das sogenannte Inhibitor-Gen,
das auch als Silberfaktor bezeichnet wird. Es hat zwei Allele:
| i |
normale Farbausprägung |
| I |
normale Farbausprägung wird
unterdrückt |
Der Silberfaktor ist dominant! Trägt eine Katze
neben I noch aa, so entsteht smoke. Bei Smoke ist etwa 1/8 des
Haares am Ansatz silberweiß.
Liegt neben Ii+ noch A/- vor, entstehen sogenannte
shaded Tiere. Bei ihnen trägt etwa ein Viertel des Haares an der
Spitze Pigment. Dies wird als Tipping bezeichnet.
In reinerbiger Form II führt der Silberfaktor zu
fast völligem Pigmententzug im gesamten Haar. Nur die äußerste
Haarspitze behält ihre Pigmentierung. Bei schwarzem Tipping entsteht
Chinchilla, bei rot Shaded Cameo bzw. Cameo Shell.
Die goldenen Varietäten weisen denselben Genotyp
wie die Silbernen auf. Sie entstanden durch Auslese, nicht durch
Mutation. Man verpaarte jeweils die goldbraunen Farbtöne, die bei
durchgezüchteten Silbernen als unerwünscht galten.
Der C-Genlocus
Das Gen am C-Genort ist für die sogenannte
Maskenfärbung (engl. Colourpoint) verantwortlich. Es gibt 5
verschiedene Allele an diesem Genort:
| C |
Vollfarbe |
| cb |
Burmafarbe, sable |
| cs |
point |
| ca |
Albino (blaue Augen) |
| c |
Albino (rote Augen) |
Damit eine Katze ihre eigentliche Farbe am ganzen
Körper ausbilden kann, muß in ihrem Genotyp mindestens ein C
vorliegen. Katzen, die kein C in ihrem Erbbild tragen, bilden eine
besondere Gruppe. Bei ihnen ist die eigentliche Farbe nicht am
ganzen Körper einheitlich ausgebildet.
Die bekannteste Gruppe bilden Tiere mit cscs.
Diese zeigen die sogenannte Siamfarbe, englisch Colourpoint genannt.
Nur die äußeren Extremitäten dieser Tiere weisen, da diese
Körperteile kälter sind, die volle Farbe auf. Der Rest des Körpers,
die warmen Stellen, sind aufgehellt. Je heller dabei die eigentliche
Grundfarbe, desto heller ist der restliche Körper.
Der S-Genlocus
Am S-Genort befindet sich das Gen für
Weißscheckung. Es gibt zwei Allele dieses Gens:
| S |
Weißscheckung vorhanden |
| s |
Weißscheckung nicht vorhanden |
Weißscheckung reicht von wenigen weißen Haaren bis
zu fast weißen Tieren. Je nach vorhandenem Weißanteil unterscheidet
man zwischen:
| Bicolour |
Der Weißanteil beträgt
mindestens ein Drittel jedoch höchstens 50% |
| Harlekin |
über 50% Weißanteil |
| Van |
abgesehen von Ohrenbereich
und Schwanz ist das gesamte Tier weiß |
Robinson führt Harlekin- oder Van-Katzen auf das reinerbige
Vorliegen des Scheckungsfaktors (SS) zurück. Bicolour entsteht
demnach durch Mischerbigkeit in Bezug auf das Scheckungsgen (Ss+).
Als Ideal gilt dabei ein gleichmäßiger weißer Gürtel um den gesamten
Oberkörper, weiße Pfoten und eine ebenmäßige weiße Blesse auf dem
Nasenrücken. Diesem Ideal versucht man durch Selektion nahezukommen,
es ist aber letztlich immer wieder vom Zufall abhängig, wie die
Katze gescheckt ist. Ein Tier, dessen Scheckung nicht ideal ist, das
dem Rassestandard aber ansonsten sehr nahe kommt, ist deshalb
durchaus zur Zucht geeignet, da die Nachkommen der Katze eine völlig
andere Scheckung aufweisen können.
Der W-Genlocus: die Farbe weiß
Das Gen an diesem Genlocus entscheidet darüber, ob
die Katze weiß ist oder farbig. Bei Vorliegen des dominanten Faktors
W (das Normalgen ist w+), wird die Ausbildung der eigentlichen Farbe
des Tieres unterdrückt. Es kommt zu einem Pigmententzug am gesamten
Körper. Dieses Gen wirkt epistatisch, d. h. es verhindert das
Wirksamwerden von Polygenen, die für die Bildung von Pigment im Haar
verantwortlich sind.
Damit weiße Katzen auf die Welt kommen können, muß
mindestens ein Elternteil weiß sein, denn W ist dominant, eine Katze
mit diesem Gen deshalb immer weiß. Farbige Tiere tragen w+w+ im
Genotyp.
Viele weiße Katzen, insbesondere solche mit blauen
Augen, sind taub. Man nimmt an, daß Taubheit immer dann auftritt,
wenn gleichzeitig zu W auch noch das Gen für Scheckung unerkannt im
Genotyp vorhanden ist. Es sind also nicht alle weißen Katzen mit
blauen Augen automatisch taub.
Verpaarungsbeispiele:
| Kater:
lilac- white, trägt cinnamon |
| Katze:
chocolate-tortie-white, trägt cinnamon und Verdünnung |
|
75% mit weiß
25% cinnanon und fawn
25% chocolate Träger
50% cinnamon- Träger
6 x chocolate-tortie
6 x lilac-tortie
2 x cinnamon-tortie
2 x fawn-tortie
6 x chocolate
6 x lilac
2 x cinnamon
2 x fawn
8 x rot Kater
8 x creme Kater
12 x chocolate Kater
2 x cinnamon Kater
2 x fawn Kater
25 % van / 50% bicolor / 25% solid |
x
b
d
S(s)
|
x
b
d
s(S) |
x
bl
d
S(s) |
x
bl
d
s(S) |
y
b
d
S(s) |
y
b
d
s(S) |
y
bl
d
S(s) |
y
bl
d
s(S) |
| xo b D S(s) |
xox bb Dd |
xox bbl Dd |
xox bbl Dd |
xox bbl Dd |
xoy bb Dd |
xoy bb Dd |
xoy bbl Dd |
xoy bbl Dd |
| xo b d s(S) |
xox bb dd |
xox bb dd |
xox bbl dd |
xox bbl dd |
xoy bb dd |
xoy bbl dd |
xoy bbl dd |
xoy bbl dd |
| xo bl D S(s) |
xox bbl Dd |
xox bbl Dd |
xox blbl Dd |
xox blbl Dd |
xoy bbl Dd |
xoy bbl Dd |
xoy blbl Dd |
xoy blbl Dd |
| xo bl d s(S) |
xox bbl dd |
xox bbl dd |
xox blbl dd |
xox blbl dd |
xoy bbl dd |
xoy bbl dd |
xoy blbl dd |
xoy blbl dd |
|
x b D S(s) |
bb Dd |
bb Dd |
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bbl Dd |
bb Dd |
bb Dd |
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| x b d s(S) |
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bb dd |
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bbl dd |
bb dd |
bb Dd |
bbl dd |
bbl dd |
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bl D S(s) |
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bbl Dd |
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blbl Dd |
bbl Dd |
bbl Dd |
blbl Dd |
blbl Dd |
| x bl d s(S) |
bbl dd |
bbl dd |
blbl dd |
blbl dd |
bbl dd |
bbl dd |
blbl dd |
blbl dd |
| Kater: lilac- white,
trägt cinnamon |
| Katze:
black-tortie-white, trägt Verdünnung |
|
75% mit weiß
50 % cinnamon- Träger
25 % van / 50% bicolor / 25% solid |
x
b
d
S (s)
|
x
b
d
s(S) |
x
bl
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S (s) |
x
bl
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y
b
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S (s) |
y
b
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bl
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S (s) |
y
bl
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| xo b D S(s) |
xox bb Dd |
xox bbl Dd |
xox bbl Dd |
xox bbl Dd |
xoy bb Dd |
xoy bb Dd |
xoy bbl Dd |
xoy bbl Dd |
| xo b d s(S) |
xox bb dd |
xox bb dd |
xox bbl dd |
xox bbl dd |
xoy bb dd |
xoy bbl dd |
xoy bbl dd |
xoy bbl dd |
| xo B D S(s) |
xox Bbl Dd |
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xox Bbl Dd |
xox Bbl Dd |
xoy Bbl Dd |
xoy Bbl Dd |
xoy Bbl Dd |
xoy Bbl Dd |
| xo B d s(S) |
xox Bbl dd |
xox Bb dd |
xox Bbl dd |
xox Bbl dd |
xoy Bbl dd |
xoy Bbl dd |
xoy Bbl dd |
xoy Bbl dd |
|
x b D S(s) |
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bb Dd |
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bbl Dd |
bb Dd |
bb Dd |
bbl Dd |
bbl Dd |
| x b d s(S) |
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bb dd |
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bbl dd |
bb dd |
bb dd |
bbl dd |
bbl dd |
| x B D S(s) |
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Bbl Dd |
Bbl Dd |
Bbl Dd |
Bbl Dd |
Bbl Dd |
Bbl Dd |
Bbl Dd |
| x B d s(S) |
Bbl dd |
Bbl dd |
Bbl dd |
Bbl dd |
Bbl dd |
Bbl dd |
Bbl dd |
Bbl dd |
| Kater:
lilac- white, trägt cinnamon |
| Katze:
cinnamon-white |
|
75% mit weiß
50% chocolate
50% cinnamon
25 % van / 50% bicolor / 25% solid
100% Verdünnungsträger |
S (s)
b
d
|
s (S)
b
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S (s)
bl
d |
s (S)
bl
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S (s)
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s (S)
b
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S (s)
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s (S)
bl
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| bl D S (s) |
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bbl Dd Ss |
blbl Dd SS (van) |
blbl Dd Ss |
bbl Dd SS (van) |
bbl Dd Ss |
blbl Dd SS (van) |
blbl Dd Ss |
| bl D s (S) |
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bbl Dd ss |
blbl Dd Ss |
blbl Dd ss |
bbl Dd Ss |
bbl Dd ss |
blbl Dd Ss |
blbl Dd ss |
| bl D S (s) |
bbl Dd SS (van) |
bbl Dd Ss |
blbl Dd SS (van) |
blbl Dd Ss |
bbl Dd SS (van) |
bbl Dd Ss |
blbl Dd SS (van) |
blbl Dd Ss |
| bl D s (S) |
bbl Dd Ss |
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blbl Dd Ss |
blbl Dd ss |
bbl Dd Ss |
bbl Dd ss |
blbl Dd Ss |
blbl Dd ss |
| bl D S(s) |
bbl Dd SS (van) |
bbl Dd Ss |
blbl Dd SS (van) |
blbl Dd Ss |
bbl Dd SS (van) |
bbl Dd Ss |
blbl Dd SS (van) |
blbl Dd Ss |
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blbl Dd ss |
bbl Dd Ss |
bbl Dd ss |
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blbl Dd ss |
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bbl Dd Ss |
blbl Dd SS (van) |
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bbl Dd SS (van) |
bbl Dd Ss |
blbl Dd SS (van) |
blbl Dd Ss |
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blbl Dd Ss |
blbl Dd ss |
bbl Dd Ss |
bbl Dd ss |
blbl Dd Ss |
blbl Dd ss |
| Kater:
lilac- white, trägt cinnamon |
| Katze:
creme, trägt chocolate |
|
50% mit weiß
50 % blau- tortie(16)
50 % lilac- tortie (16)
50% cinnamon-Träger
100% creme Kater (32) |
S (s)
b
d
|
s (S)
b
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S (s)
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S (s)
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|
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Bb dd |
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xoy bbl dd |
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xoy bbl dd |
xoy bbl dd |
| xo B d |
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Bb dd |
Bbl dd |
Bbl dd |
xoy Bb dd |
xoy Bb dd |
xoy Bbl dd |
xoy Bbl dd |
| xo b d |
bb dd |
bb dd |
bbl dd |
bbl dd |
xoy bb dd |
xoy bb dd |
xoy bbl dd |
xoy bbl dd |
| xo B d |
Bb dd |
Bb dd |
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xoy Bbl dd |
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| xo b d |
bb dd |
bb dd |
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bbl dd |
xoy bb dd |
xoy bb dd |
xoy bbl dd |
xoy bbl dd |
| Kater:
creme-white, reinerbig cinnamon |
| Katze:
lilac, trägt cinnamon |
|
50% mit weiß
50% lilac-tortie (16)
50% fawn-tortie (16)
50% lilac Kater (16)
50% fawn Kater (16)
|
S (s)
bl
d
|
s (S)
bl
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S (s)
bl
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s (S)
bl
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bbl dd |
bbl dd |
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xox blbl dd |
xox blbl dd |
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blbl dd |
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xox blbl dd |
xox blbl dd |
xox blbl dd |
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blbl dd |
blbl dd |
blbl dd |
blbl dd |
| x bl d s |
xox blbl dd |
xox blbl dd |
xox blbl dd |
xox blbl dd |
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blbl dd |
blbl dd |
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| x bl d s |
xox blbl dd |
xox blbl dd |
xox blbl dd |
xox blbl dd |
blbl dd |
blbl dd |
blbl dd |
blbl dd |
| Kater:
lilac-white, trägt cinnamon |
| Katze:
cinnamon tortie trägt Verdünnung |
|
50% mit weiß
12,5 % cinnamon-tortie (4)
12,5 % fawn-tortie (4)
12,5 % chocolate-tortie (4)
12,5 % lilac-tortie (4)
12,5 % cinnamon (4)
12,5 % fawn (4)
12,5 % chocolate (4)
12,5 % lilac (4)
12,5 % cinnamon Kater (4)
12,5 % fawn Kater (4)
12,5 % chocolate Kater (4)
12,5 % lilac Kater (4)
25% rot Kater (8)
25% creme Kater (8)
|
x
S (s)
b
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|
x
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xoy blbl Dd |
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xox bbl dd |
xox blbl dd |
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xoy blbl dd |
xoy bbl Dd |
xoy blbl dd |
| x bl D s |
bbl Dd |
blbl Dd |
bbl Dd |
blbl Dd |
bbl Dd |
blbl Dd |
bbl Dd |
blbl Dd |
| x bl d s |
bbl dd |
blbl dd |
bbl dd |
blbl dd |
bbl dd |
blbl dd |
bbl dd |
blbl dd |
| x bl D s |
bbl Dd |
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| x
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blbl dd |
bbl dd |
blbl dd |
bbl dd |
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| Kater:
red-white, trägt cinnamon |
| Katze:
cinnamon tortie trägt Verdünnung |
|
50% mit white
12,5 % red-white
12,5 % creme-white
12,5 % red
12,5 % creme
12,5 % cinnamon-tortie
12,5 % fawn-tortie
12,5 % black-tortie
12,5 % blue-tortie
12,5 % cinnamon Kater
12,5 % fawn Kater
12,5 % black
12,5 % blue Kater
37,5% red Kater (12)
12,5% creme Kater (4)
50% aller roten und creme Tiere sind
micherbig für cinnamon und black
50% aller roten und creme Tiere sind reinerbig cinnamon
|
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S(s)
B
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|
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xo
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xoy Bbl Dd Ss |
xoy blbl dd ss |
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xoy blbl Dd ss |
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xoxo blbl dd ss |
xoxo Bbl Dd Ss |
xoxo blbl dd ss |
xoy Bbl Dd Ss |
xoy blbl dd ss |
xoy Bbl Dd Ss |
xoy blbl dd ss |
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xox blbl Dd ss |
xox Bbl DD Ss |
xox blbl Dd ss |
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xy blbl Dd ss |
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xy blbl Dd ss |
| x bl d s |
xox Bbl Dd Ss |
xox blbl dd ss |
xox Bbl Dd Ss |
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xy Bbl Dd Ss |
xy blbl dd ss |
| x bl D s |
xox Bbl DD Ss |
xox blbl Dd ss |
xox Bbl DD Ss |
xox blbl Dd ss |
xy Bbl DD Ss |
xy blbl Dd ss |
xy Bbl DD Ss |
xy blbl Dd ss |
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bl d s |
xox Bbl Dd Ss |
xox blbl dd ss |
xox Bbl Dd Ss |
xox blbl dd ss |
xy Bbl Dd Ss |
xy blbl dd ss |
xy Bbl Dd Ss |
xy blbl dd ss |
Verpaart man eine rote Katze (m oder w)die reinerbig cinnamon ist,
werden alle Kitten cinnamon tragen.